A5x0 und NiMh-Akkus

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A5x0 und NiMh-Akkus

Beitragvon gehtnix » 27.02.2009, 19:54

Hallo,

hier ein Hinweis zu Akkus bei den A5x0.
http://forum.mikrokopter.de/topic-post1 ... post108497
Inwieweit das so stimmt vermag ich nicht zu sagen. Aber die Kopter-Burschen haben´s mehr mit dem Strom als wir.

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Beitragvon Paparazzi » 03.03.2009, 10:57

Hallo,

den Erfahrungen mit Eneloops kann ich mich voll und ganz anschließen, mit denen reicht mir eine Akkuladung in meiner A550 je nach Anwendung für 650 bis über 800 Aufnahmen (Kamera an - 2-3 Fotos samt Bildkontrolle - Kamera aus, stets mit eingeschaltetem Display). Bei ihnen ist eine gut eingestellte CHDK-Batteriestandsanzeige sehr genau und zuverlässig. Nach ca. 10 Monaten noch keine Alterungserscheinungen.
Mit normalen Sanyo (2800mAh) habe ich bisher ähnlich gute Erfahrungen gemacht, habe diese allerdings noch nicht so lange, daß ich etwas zur Alterung sagen kann.
Und meine Erfahrung mit Billig-NiMHs (Aldi, Plus & Co, 2000-2400mAh) sieht so aus: Sie bieten ein paar Monate lang ähnlich gute Ergebnisse (600-700 Fotos, lassen jedoch die Batterie-Warnanzeige erheblich eher aufleuchten), mit zunehmendem Alter lassen sie dann merklich nach, so schaffen meine etwas betagteren Akkus nur noch um die 200 bis 300 Aufnahmen.

Gruß
Der Paparazzi
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Beitragvon lp-xd23 » 02.05.2009, 00:53

Also so rein tendenzmäßig kann ich mich den Aussagen zu den eneloop-Akkus anschließen. Vor allen dingen sind sie nicht schon nach drei Wochen benutzungsloser Zeit in der Kamera durch Selbstentladung leer wie das ganze andere Zeug.

Aber jetzt kommt das aaaaber: Auf so grandios hohe Bilderzahlen mit einer Akkuladung würde ich auch gerne kommen. Mit voll geladenen eneloop hab ich nie mehr als so ca. 50 Stück geschafft. Bei meiner A560 (zweimal AA) geht schon so nach 25 bis 30 Bildern die (Canon-) Akkuwarnung an. Da zeigt die CHDK -Spannungsanzeige so um die 2,3 V an. Das ist noch nicht mal in der Nähe von leer! :shock:

Leer sind NiCd und NiMH-Akkus erst bei 0,9 V pro Zelle (Wert aus dem Buch "Batterien und Ladekonzepte" von Halaczek und Radecke). Demnach würde man die Warnschwelle vernünftigerweise auf 2,1 V legen und die "Not-"Abschaltung auf 2 V. Denn Akkuzellen sind nicht immer gleich, der Fall 0,9 + 1,1 V kann ohne weiteres auftreten.

Nicht so bei der A560: Da ist bei knapp unter 2,2 V panikartig Schluß. Sie traut sich nicht einmal das Objektiv einzufahren. Wenn man unterwegs keine Ersatzakkus dabei hat wird das dann in Tasche oder Rucksack eng und ist sicher auch nicht gut für die Objektiv-Mechanik. :cry:

Die Canon-Hotline meinte natürlich, das alles wäre ganz normal und kein Garantiefall. [-( Und wollte auch nicht meinen Feature-Wunsch für zukünfige Kameragenerationen aufnehmen, daß es doch eine "Akkuwarnung auf eigene Gefahr ignorieren / deaktivieren" -Funktion geben sollte.

Diese Funktion würde ich mir natürlich auch für das ein oder andere Gerät mit Akku wünschen, denn diese Fehleinschätzungen der tatsächlichen Akku-Ladung durch die Akku-Controller-ICs sind ja gang und gäbe.

Mit dem CHDK kann man die serienmäßige Akkuwarnung / -Abschaltung nicht beinflussen, richtig?

Ingo
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Beitragvon kernrot » 02.05.2009, 01:43

Ich finde das auch immer sehr interessant, dass ich die "leeren" Akkus aus den Kameras anderer noch für massenweise Auslösungen meines Speedlite 420EX nutzen kann. Die Akkuwarnung kommt bei der 530er meiner Freundin auch immer sehr sehr schnell. :(
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Beitragvon gehtnix » 02.05.2009, 01:58

lp-xd23 hat geschrieben:...Bei meiner A560 (zweimal AA) geht schon so nach 25 bis 30 Bildern die (Canon-) Akkuwarnung an.
.....Mit dem CHDK kann man die serienmäßige Akkuwarnung / -Abschaltung nicht beinflussen, richtig?

Wie ist es mit Garantie, hast Du die noch auf der A560?

In dem Handbuch der A560 steht 140 Bilder mit Batterien und 500 Bilder mit NiMh-Akkus.

Die Warnung von Canon zum Akkustand kann nicht abgeschaltet werden.

Wie schaut es mit Deiner A620 und Eneloop aus?

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Beitragvon lp-xd23 » 02.05.2009, 15:39

gehtnix schrieb:
Wie ist es mit Garantie, hast Du die noch auf der A560?


Das erste Jahr ist gerade rum, das heißt ich müßte dem M...-markt wohl beweisen, daß der Fehler schon von Anfang an da war.
Schwierig, da ich anfangs 'normale' NiMH-Akkus verwendet habe und daher wegen deren enomer Selbstentladung garnicht erkennen konnte, ob das "immer leer" an der Kamera liegt oder an den Akkus.
Für einen Gutachterstreit vor Gericht (darauf läßt es der M...-Markt nach Fernsehberichten ja gerne ankommen) hab ich keinen Nerv. Und auch kein Geld.

Und das mit der Spannunganzeige des CHDK im Laden vorzuführen, dürfte auch keine gute Idee sein. Dann bekomme ich sicher zu hören: "Wenn sie an der Kamera manipulieren, dürfen Sie sich nicht wundern!"

Die Beobachtung von kernrot kann ich bestätigen, auch hier laufen die angeblich leeren Akkus aus der Kamera in anderen Geräten noch lange. Beispiel hier: LED-Fahrradscheinwerfer, auch ein Hochstromverbraucher.

Zur A620 kann ich in Bezug auf Akkus nichts sagen, das ist die Büro-Kamera und die ist wegen der nur sehr gelegentlichen Nutzung immer nur Alkali-Batterien bestückt gewesen. Da weiß man wenigstens, daß die Kamera nach zwei Monaten garantiert noch angeht.

Ingo
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Beitragvon europanorama » 30.09.2009, 12:54

lp-xd23 hat geschrieben:Also so rein tendenzmäßig kann ich mich den Aussagen zu den eneloop-Akkus anschließen. Vor allen dingen sind sie nicht schon nach drei Wochen benutzungsloser Zeit in der Kamera durch Selbstentladung leer wie das ganze andere Zeug.

Aber jetzt kommt das aaaaber: Auf so grandios hohe Bilderzahlen mit einer Akkuladung würde ich auch gerne kommen. Mit voll geladenen eneloop hab ich nie mehr als so ca. 50 Stück geschafft. Bei meiner A560 (zweimal AA) geht schon so nach 25 bis 30 Bildern die (Canon-) Akkuwarnung an. Da zeigt die CHDK -Spannungsanzeige so um die 2,3 V an. Das ist noch nicht mal in der Nähe von leer! :shock:

Leer sind NiCd und NiMH-Akkus erst bei 0,9 V pro Zelle (Wert aus dem Buch "Batterien und Ladekonzepte" von Halaczek und Radecke). Demnach würde man die Warnschwelle vernünftigerweise auf 2,1 V legen und die "Not-"Abschaltung auf 2 V. Denn Akkuzellen sind nicht immer gleich, der Fall 0,9 + 1,1 V kann ohne weiteres auftreten.

Nicht so bei der A560: Da ist bei knapp unter 2,2 V panikartig Schluß. Sie traut sich nicht einmal das Objektiv einzufahren. Wenn man unterwegs keine Ersatzakkus dabei hat wird das dann in Tasche oder Rucksack eng und ist sicher auch nicht gut für die Objektiv-Mechanik. :cry:

Die Canon-Hotline meinte natürlich, das alles wäre ganz normal und kein Garantiefall. [-( Und wollte auch nicht meinen Feature-Wunsch für zukünfige Kameragenerationen aufnehmen, daß es doch eine "Akkuwarnung auf eigene Gefahr ignorieren / deaktivieren" -Funktion geben sollte.

Diese Funktion würde ich mir natürlich auch für das ein oder andere Gerät mit Akku wünschen, denn diese Fehleinschätzungen der tatsächlichen Akku-Ladung durch die Akku-Controller-ICs sind ja gang und gäbe.

Mit dem CHDK kann man die serienmäßige Akkuwarnung / -Abschaltung nicht beinflussen, richtig?

Ingo


du brauchst diesen lader

av4m
http://www.accu-select.de/

sowie die speziellen eneloops dort.
ich habe den tecxus 6000 family. ich kann mit sdm-kameras nonstop in betrieb. ca. 1 bild/min. max. 170-200 fotos machen. das scheint wenig wenn ich sehe wieviele andere rausquetschen.
allerdings gibt es zzt noch keine möglichkeit bei sdm die batterieanzeige zu beeinflussen. offenbar haben die das rausgenommen. werden dem nachgehen.
hier im forum gibt es interessante diskussionen zum thema eneloops:
ich kopier mal zwei texte hier rein: der link hier:
viewtopic.php?t=993
der wichtigste text hier unten:


als jemand, der sich schon etwas länger mit Akku- und

Ladetechnik beschäftigt, kann ich einigen Empfehlungen hier

nur eingeschränkt zustimmen:

1.
Keineswegs sind Ladegeräte mit Digitaltechnik Pflicht! Eine

"Antiquität" mit geregeltem Konstantstrom (bei eneloop 15 h /

200 mA) mit einem vom Nutzer einzustellendem Timer tut es

ohne weiteres. Dieser Haupt-Ladephase kann sich eine

sogenannte Ergänzungs-Ladephase mit niedrigerem Ladestrom (50

-80 mA) anschließen, um auch die Zellen noch voll zu

bekommen, die etwas "langsamer" sind (Akkuzellen sind nie

ganz gleich und werden ungleicher mit zunehmenden Alter).

Dieser niedrige Ladestrom schadet den bereits vollen Zellen

nicht, eine Lebensdauerverkürzung ist bei der aktuellen

NiMH-Generation nicht zu befürchten.

Nachteil des Ganzen: Die NutzerIn muß mitdenken. Reinlegen,

einschalten und vergessen is' nich! Und es dauert relativ

lange. Eine Verkürzung mittels z.B. 400 mA / 7 h ist zwar

möglich, birgt aber die Gefahr einer Überladung, wenn man

nicht gleichzeitig den Temperaturanstieg überwacht. Der

Temperaturanstieg ist sehr deutlich (Faustregel: + 1 °C /min)

und deshalb auch durch Handauflegen fühlbar.

Vorteil: Alle Akkus werden wirklich randvoll.

2.
Viele Delta-U Ladegeräte - auch besseren mit eingebauter

Temperaturüberwachung - sind von dem sogenannten

10-Minuten-Phänomen betroffen, das auch mit den eneloop-Akkus

auftreten kann. Denn leere Akkus zeigen mitunter schon 10

Minuten nach Lade-Start die Delle nach unten im

Spannungsverlauf, die diese Ladegeräte als "voll"

interpretieren und dann auf Erhaltungsladung umschalten.

Der Nutzer, der eingeschaltet hat und dann weggegangen ist,

kommt nach drei Stunden wieder und sieht die Anzeige auf

grün. Er glaubt, daß die Akkus voll sind. In Wirklichkeit

steht die "Tankanzeige" nur auf ein Drittel (beispielweise).
Viele Beschwerden über defekte Akkus und stromfressende

Geräte können so erklärt werden.
Auch bei den "digitalen" Geräten kann das auftreten, wenn

dieses Phänomen bei der Programmierung übersehen wurde.

Daher der Tip:
Bei solchen Ladegeräten einfach mal nach 'ner Viertelstunde

gucken. Anzeige schon auf "voll" ---> Stecker raus, Stecker

rein.

Manchmal ist aber doch die Kamera schuld, siehe (nicht nur)

mein Problem:

viewtopic.php?t=993

Und: Natürlich waren meine Akkus dabei defintiv voll.

Ingo

_________________
A560, A620

-

Handbuch lesen, Anzeige so einstellen dass Du Volt siehst und

in CHDK den Wert überprüfen und min/max anpassen.
Max, Akku vollladen und nach einer Stunde einlegen. Volt

ablesen und diesen Wert bei max eintragen. Min sollte dann

bei dem Wert liegen den Du jetzt siehst, bzw. ein bisschen

höher stellen sodass der vor dem Canonsymbol leer meldet.
-
europanorama
 

Beitragvon lp-xd23 » 02.10.2009, 01:38

#-o
Drollig, wenn mein eigenes Posting aus 'nem anderen fred hier zitiert wird. Und das von gehtnix dort auch noch einmal.

Das hilft hier in etwa so viel weiter wie der M...-Markt, bei dem ich inzwischen wegen der Gewährleistung war. Bei denen hab ich den Eindruck, man wird nicht ernst genommen. Die Kamera wird für 'ne Woche in die Ecke gelegt und dann bekommt man sie ungeprüft wieder mit 'nem Zettel mit Allgemeinplätzen über Akkus.

Dann eben zur Verbraucherzentrale.

Ingo
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m... rkt und wie sie alles heissen können auch nicht helfen.

Beitragvon europanorama » 02.10.2009, 02:11

...NUR DU ALLEINE.
indem du alle diese artikel und die erklärungen bei accu-select.de liest. sie zu verstehen probierst oder hier nachfragen, den entsprechenen lader kaufst und dich danach hälst.
meine beiden a590is waren im 3dstereo einsatz. nach 4 std. ging es gegen 0%, da habe ich eine pause benutzt und habe die eneloops nachgeladen. rsp ich habe auch die tka von pearl.de, auch hybrids. ich sehe bsiher keinen unterschied. also nach ca. 170 aufnahmen batterien gewechselt. kameras waren immer total eingeschaltet. ich hatte auch diese probleme mit normalen nimh und alkaline sowieso. zuwenig aufnahmen. bei den ladbaren batterien lag es an meinen minderwertigen ladern. sie müssen delta mü oder auch delta-u-ladetechnik haben.
http://www.photoscala.de/Artikel/Ansman ... -maxE-2500
das ist eine alternative zum a4vm von accu-select.

nb: ein us-kollege, der landschafts-3dstereopanoramen-benutzt lithium-batterien, also wegwerfware.
europanorama
 


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