Stromverbrauch

Allgemeine Informationen zum CHDK für Neueinsteiger

Stromverbrauch

Beitragvon Malik08 » 01.09.2008, 07:47

Hallo,
habe erst seit gestern meine A720IS aufgebohrt. Was mir nicht in den Kopf will - Warum steigt der Stromverbrauch so stark an?
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Beitragvon Erich » 01.09.2008, 07:54

Versuche das Loch wieder zu schließen (unter keinen Umständen mit Moltofill, den Staub bekommst Du nicht weg). Dann kann kein Strom mehr rausfließen.
Erich
 

Beitragvon PhyrePhoX » 01.09.2008, 07:55

du hast es seit gestern in Gebrauch, weisst aber JETZT schon dass der Stromverbrauch stark ansteigt? Wie hat sich das denn bei dir bemerkbar gemacht? Würde mich mal interessieren ob du zwei Sätze Batterien getestet hast.

Ansonsten: Wo gehobelt wird, fallen Späne.

Siehe auch http://chdk.wikia.com/wiki/FAQ#Q._Does_ ... y_power.3F
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Beitragvon msl » 01.09.2008, 09:05

Wesentliche Faktoren beim Stromverbrauch sind der Aufnahmemodus selbst, natürlich die Blitzfunktion, sowie Zomming, Fokussieren und wenn vorhanden Bildstabilisierung.

Das CHDK hat definitiv keinen wesentlichen Einfluß auf den Stromverbrauch.

Ich denke mal, Du hast viel probiert. Das ist beim Erkunden der CHDK-Möglichkeiten mormal. 8)

Gruß msl
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Beitragvon Malik08 » 02.09.2008, 19:51

@ msl
Erstens kann ich die Batterieanzeige lesen, wenn sie denn auch stimmt.

Und zweitens ist auf den englischen Seiten auch von höherem Stromverbrauch zu lesen. Im letzten Urlaub habe ich mit 2 2700er Akkus von Ansmann über 400 Bilder und einige kurze Videos gemacht. Erzähl mir keiner, dass ein Bisschen Rumspielerei im chdk-Menu (10-15 Minuten) nicht mehr zieht, wenn das 30% des Akkus gekostet hat.
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Beitragvon PhyrePhoX » 02.09.2008, 20:24

ich frage dich nochmal: wie hast du festgestellt dass der stromverbrauch steigt? indem du die stromanzeige von chdk benutzt, die es ohne CHDK GARNICHT gibt? das ist eine mehr als schwache beweisführung. und von wegen im englischen forum würde von höherem stromverbrauch zu lesen sein: Wo denn? Sicherlich verbraucht es mehr strom, aber es wurde bis jetzt noch nirgendwo ein SIGNIFIKANT höherer Stromverbrauch nachgewiesen, waren bis jetzt immer nur Skeptiker wie deinereiner.
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Beitragvon chiptune » 02.09.2008, 20:39

Malik08 hat geschrieben:Erzähl mir keiner, dass ein Bisschen Rumspielerei im chdk-Menu (10-15 Minuten) nicht mehr zieht, wenn das 30% des Akkus gekostet hat.

Ähm - woher weißt du, dass die Accu-Kapazität nach 10-15 Minuten um 30% gesunken ist?

Ich hoffe nicht aus der CHDK-Anzeige!!!

1. Musst du diese Anzeige entsprechend deinen Accus kalibrieren
2. Ist die Entladekurve von NiMH-Accus so unterschiedlich von Alkali-Batterien, als dass man eine zuverlässig Prozentrechnung ableiten könnte - ich verwende deswegen die Anzeige in Volt

Grüße
chipbelichter

Upps - hier war wieder jemand schneller :D
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Beitragvon gehtnix » 02.09.2008, 22:29

Hallo,

doch , doch, das kann schon sein das er soviel verliert!

ABER

Gucken wir Kurven, zum Beispiel hier:

Bild

Quelle: http://www.jens-seiler.de/bastelecke/akkus/

Die Frage die sich mir stellen würde, wann wurde mit der Beobachtung begonnen?

Am Anfang, gleich nach dem Laden, Zellen in die Kamera und und dann mit CHDK gespielt?
Kein Wunder, ist doch der Verlust am Anfang am größten! Oder gegen Ende, ditto.

Das einzige was tun wäre, Akku volladen und 15 Minuten mit Canon-Menü rumspielen.
Nach den 15 Minuten CHDK aktivieren und Volt ablesen.
Akku wieder vollladen, und alles gleich mit CHDK wiederholen.
Und jetzt mal schauen ob ein Unterschied besteht.

Anhand der Kurven lässt sich aber Problem darstellen.
Bei der grünen Kurve erhalte ich mit CHDK eine relativ guten Füllstand.
Bei der blauen Kurve (NiMH) hingegen werde ich das Ende relativ schnell erreichen.
Also z.B. 4 Alkali-Zellen, dann habe ich 4 Volt bei 84% entnommener Kapazität.
Bei 4 NiMH-Akkus bin ich da schon bei 96% entnommener Kapazität.
Habe ich CHDK z.B. auf 4 Volt Grenze eingestellt so warnt mich CHDK bei Alkaline-Zellen viel zu früh und bei NiMH-Akkus werde ich vom Ende überrascht werden.

Aber allein bei den verschiedenen Kurven von Alkaline/NimH kam mir schon mal der Gedanke unter juciphox-Wunschliste den Wunsch nach wählbaren verschiedenen Batterieparameter vorzutragen.

Bei den ENELOOP-Zellen soll die Kurve noch flacher sein, bzw. das Ende um so steiler. Das habe ich mal gelesen weiß aber nicht wo es stand und ob es überhaupt stimmt.
Könnte die Kurve aber bestätigen, gerade gefunden, Eneloop gegen Varta Ready2use

Bild
Quelle: http://www.digicamfotos.de/index3.htm?h ... p?id=35184

Nachtrag: Lesenswerter Beitrag, wird auch Abschaltspannung angesprochen.

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Beitragvon Erich » 03.09.2008, 06:10

Hallo, ich hoffe das Loch ist inzwischen wieder zu ;) . Natürlich ist ein Unterschied in der Entladekurve einer Batterie und eines Akkus. Und dann kommt es noch auf den Zustand/das Alter/die Art der Akkus an. Aber ich denke, da gibt es in anderen Foren jede Menge Tipps und Ratschläge. Den Unterschied sehe ich bei meiner Fuji. Mit Batterien erscheint die (Low-)Volt-Anzeige und ich kann trotzdem noch jede Menge Fotos machen. Bei den Akkus (2700er/6 mal geladen) ist die Zeit zwischen Anzeige und Abschaltung sehr klein. Dieses Phänomen wurde in den vorherigen Beiträgen bzw. in den Schaubildern recht anschaulich dargestellt. Wie gesagt, Akkus........, da gibt es andere Foren und viele Tipps.
Erich
 

Beitragvon msl » 03.09.2008, 08:11

Nun steht aber immer noch die Behauptung im Raum, dass CHDK zu einem spürbar erhöhtem Stromverbrauch führen würde.

User Malik08, der zweifelsfrei die Batterieanzeige ablesen kann ;) , hat genau das festgestellt, was gehtnix mit den Diagrammen dargestellt hat, einen anfänglich starken Spannungsabfall der Akkus. Dieser Spannungsabfall erfolgt aber mit und ohne CHDK, weil es am Verhalten der Akkus liegt. Bisher (ohne CHDK) konnte Malik08 nur sehen, wann die Akkus leer waren. Durch die permanente CHDK-Anzeige sieht man die gesamte Entwicklung.

Deshalb noch einmal: CHDK führt nicht zu einem wesentlich erhöhten Stromverbrauch.

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Beitragvon gehtnix » 03.09.2008, 13:54

Solange uns kein genialer Elektrolurch mit einem Diagramm/Zahlen erklärend unter die Arme greifen kann, steht Behauptung gegen Behauptung.

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Beitragvon Schattengeist » 03.09.2008, 17:11

Ich kann nur sagen, bei mir schwankt die Anzeige um 20 bis 25%. Jetzt 30%. Ausgeschaltet, angeschaltet 50%.
Selbst im Betrieb schwankt das etwas.
Ich würde aber behaupten, das ist normal. Je nachdem, welche Last die Kamera hat (mal kurzfristig den Motor für den Fokus, mal hier "kurz" was rechnen, etc.) ist auch der Stromverbrauch unterschiedlich, der Widerstand innerhalb der Schaltungen sowieso.
Und da die drei Faktoren Spannung, Strom und Widerstand zusammenhängen (Ohmsches Gesetz), schwankt auch die Spannung.
Nur zur Erläuterung: Mann kann auch eine Batterie mit einem Draht kurzschließen. Der Strom ist dann "gewaltig", aber die messbare Spannung liegt bei fast 0 (der Draht hat einen geringen Widerstand). Wenn man den Draht dann wegnimmt (nicht zu lange warten, gell :)) dann hat die Batterie wieder Spannung (auch wenn die nicht mehr bei 1,5V liegen dürfte :)

Edit: Rechtschreibung
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Beitragvon fe50 » 03.09.2008, 20:00

Tja, Undank ist der Welt Lohn - da gibt man den Canon Usern eine ultra-hoch-präzise Batterieanzeige, und was machen die dann ?
-> sie Beschweren sich, dass sie nun sehen können, was Canon (und auch viele andere Hersteller) aus gutem Grund versteckt :oops: [-o< :roll: #-o 8-[ [-( :-k :-` :-#

Wenn ich das mal etwas anders betrachte, dann kann ich auch sagen: mit CHDK sinkt der Stromverbrauch gewaltig !
Wieso ??? -> Nun, mit CHDK kann ich mit einem Akku (NB-5L) in 4 1/2 Stunden rund 1200 Bilder knipsen (lassen), ohne CHDK ist nicht mal die Hälfte drin...

Übrigens ist die Selbstentladung der Akkus - zumindest bei den Li-Ion-Akkus der IXen - bei ausgeschalteter Kamera mit CHDK nur gerüchteweise signifikant höher als ohne :evil:

Noch'n (Bier-Ernst er) Tip:
Wen's stört, dass die LkvnvBKPA (Linear-kalkulierte-voraussichtlich-noch-verbleibende-Batterie-Kapazitäts-Prozent-Anzeige) im Aufnahmemodus so rasant in Richtung Keller rennt, der soll doch einfach zwischendurch mal ein paar Minuten in den Wiedergabemodus schalten und genüsslich zuschauen, wie sich diese wie von Geisteshand gefüttert wieder erholt und aus dem Keller kommt !

So, genug OT für heute...
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Beitragvon Malik08 » 04.09.2008, 20:56

Na, das war doch eine befriedigende Antwort. Also ist die Prozentanzeige murks.
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Beitragvon gehtnix » 10.09.2008, 00:40

Hi fe50,

jetzt war ich auf der Suche nach dem richtigen Ladestrom für AAA Eneloop und las dazu dieses allgemein lesenswerte PDF.

http://www.accu-select.de/DOWNLOAD/ENEL ... utzbar.pdf

Da wird unter Punt 5 Entladen, folgendes beschrieben:
Effekt : Erst gegen Ende der Entladung wird die ENELOOP Zelle rasch in der Spannung absinken und der
Verbraucher (z.B. die Kamera) wird sich bereits kurz daraufhin abschalten, weil dann die Zellen endlich völlig
entladen sind.

Diesen Spannungsabfall, das kann doch LkvnvBKPA auch nicht vorhersehen. Insofern ist doch die reale Voltanzeige eine bessere Anzeige. Je gradliniger der Spannungsverlauf, desto schwieriger wird es das Ende vorherzusehen.

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