Low-Budget-Weitwinkelvorsatzlinse

Kamera-Hardware, Selbstbaufernbedienung und sonstige Hardware-Erweiterungen

Low-Budget-Weitwinkelvorsatzlinse

Beitragvon Sinter » 31.08.2009, 11:50

Hallo,

kennt vielleicht jemand irgendeine Low-Budget-Möglichkeit für eine Weitwinkelvorsatzlinse (für IXUS)?

Von einer alten 80-er-Jahre Pocket-Kamera habe ich noch eine rechteckige kleine Linse (aus dem Sucher) mit Minus-Dioptrienwerten, also eine Linse welche nicht ballig geformt sondern hohl ausgeformt ist. Wenn ich diese Linse vor das Objektiv meiner Ixus 60 halte muss ich nur noch den Makro-Modus aktivieren damit die Kamera überhaupt scharf stellen kann. Ein wenig gewinnt die Optik in Richtung Weitwinkel, aber diese Linse ist doch etwas fummelig zu handhaben.

Kennt vielleicht jemand eine elegantere günstige Lösung um die Brennweite zu verkürzen?

Viele Grüße,
Sinter
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Beitragvon Thanatux » 31.08.2009, 13:40

Hallo,

es gibt magnetische Vorsätze. Man klebt ein kleines, magnetisches Metallscheibchen vorne auf das Objektiv und kann dann den Filterhalter bzw. die Vorsatzoptik wiederum mittels Magneten daran befestigen.

Für Filter mag das noch irgendwo brauchbar sein, wenn man z.B. bei Langzeitbelichtungen diesen nicht per Hand vors Objektiv halten will (furchtbar fummelig, hab' ich selbst schon probiert). Bei kürzeren Belichtungszeiten hilft das, die Kamera mit beiden Händen zu fassen, um weniger zu verwackeln.

Bei Weitwinkel- bzw. Telekonvertern halte ich das jedoch für Unsinn. Man wird mit dieser magnetischen Kopplung die optischen Achsen von Konverter und Objektiv nie exakt übereinander legen können. Das dürfte zu wilden Unschärfen, Chromatischer Aberration usw. führen. (Andererseits: Lensbabys sind scheinbar auch furchtbar beliebt und es gibt sogar Plastik-Lomo-Linsen fürs Canon-Bajonett, hihi). Abgesehen davon sind die Konverter recht schwer - keine Ahnung, ob so ein Magnetclip das überhaupt richtig halten kann.

Als letzt Möglichkeit fällt mir noch eine Vorrichtung ein, bei der man am Stativgewinde eine Schiene anbringt, auf der man Filter montieren kann. Sony bietet sowas iirc. auch als Konverterhalter für seine Kompakten an (laut DSC-W170-Anleitung einer Freundin).

Hier einfach mal Links, Verwendung auf eigene Gefahr ;-)

Cokin Filterhalter (ganz unter ist der mit dem Magneten):
http://www.cokin.fr/ico15-B.html

Magnetische Konverterlinsen:
http://magneticlens.com/

Nochmal magnetische Konverter, diesmal mit Preis und in Deutsch:
http://www.riccos-camera.de/product_inf ... ts_id/2387

[edit]
Ich hab' noch eine Anleitung für einen Eigenbau-Billig-Konverter gefunden:
http://www.youtube.com/watch?v=_dmEY2izZpk

Schöne Grüße
Michael

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Gelegentlich

Beitragvon Sinter » 31.08.2009, 14:48

Hallo Michael,

das klingt nicht schlecht. Die soliden Lösungen scheinen mit entsprechenden Preisen verbunden zu sein. Das Video muss ich mir ansehen wenn ich wieder Breitbandzugang habe, aber das scheint schon eher Low-Budget zu sein für gelegentliche Anwendungen.

Herzlichen Dank,
Sinter
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Beitragvon Thanatux » 31.08.2009, 14:58

Ja, ne, das Video liefert bestimmt keine Anleitung für einen qualitativ hochwertigen Weitwinkelkonverter. Da wird demonstriert, wie man mittels Moosgummi, einer PVC-Röhre und einem Türspion zu einer Art Fischaugenoptik kommt. Die Qualität der Bilder ist sicher unter aller Kanone, aber Spaß scheint's trotzdem zu machen. "Digital-Lomo" eben...

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Vielleicht ein Brillenglas...

Beitragvon Sinter » 31.08.2009, 17:31

Okay, vielen Dank. Das mit dem Türspion ist dann für den Alltag vielleicht doch nicht so geeignet. Einerseits wenn ich an die Qualität einer Türspionlinse denke, und andererseits ist eine Fischaugenoptik nicht so ganz das was ich suche.

Vielleicht sollte ich einfach mal zu einem Optiker meines Vertrauens gehen, meine Sucherlinse mitnehmen, dort die Dioptrienzahl ausmessen lassen und mir einen Brillenglasrohling mit einer nochmals leicht stärkeren Dioptrienzahl kaufen. Fragt sich dann nur, auf welche Weise man den einigermaßen solide vor das Objektiv anbringen kann, so eine Art Schnellverschluss wäre da ganz gut. Aber zuerst muss ich bei Gelegenheit mal abklären ob man mit einem Brillenglasrohling hinkommen könnte.
Die biligste Optikerbrille die ich kenne gibts schon für 14 Euro. Aber ob damit auch hohe Minusdioptrienwerte abgedeckt werden, da bin ich mir nicht sicher. Falls sich was ergibt melde ich es hier wieder.

Viele Grüße,
Sinter
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Beitragvon Thanatux » 31.08.2009, 18:04

Dachte ich mir. Der hat damit bestimmt auch nur rumgebastelt, weil er so ein Teil sowieso schon rumliegen hatte.

Ob das mit nur einer konkaven Linse klappt kann ich mir nur schwer vorstellen. Wenn das analog zur Nahlinse (konvex) läuft, dann verschiebt sich nur der Naheinstellpunkt weiter von der Kamera weg, ohne daß man wirklich einen größeren Blickwinkel erhält. Zumindest vergrößert sich bei meiner Nahlinse (war noch von der guten, alten, analogen SLR da) nicht das eigentliche Bild, ich komm' damit nur näher an das Motiv ran. Ich denke, daß man ähnlich einem gallileischen Fernrohr zwei Linsen benötigt. Hat da im Forum vielleicht jemand mehr Wissen in Puncto Optik?

Ich konnt's mir nicht verkneifen und habe mal bei der üblichen Börse nachgesehen. ;-) Billiger konnt' ich's nicht finden. Wie die Qualität von diesem 0.45x Flaschenboden ist, kann ich allerdings nur raten - für den Preis sicherlich gerade mal für 9x13-Abzüge geeignet (wenn überhaupt).

http://cgi.ebay.de/0-45x-Magnetisch-Wei ... orderzubehör_PM?hash=item518b09bc77

Ich selber kam vor einiger Zeit günstigst an einen gebrauchten WC-DC52 (0.7x Weitwinkel für PowerShot) ran. Die Verzeichnung ist enorm, die Chromatische Aberration und die Randunschärfen dafür auch. Einigermaßen erträglich werden die beiden zuletzt genannten nur mit ordentlichem Abblenden (Blendenreihe zum Ausprobieren empfohlen, um den besten Kompromiß aus Abbildungsfehler und Beugungsunschärfe zu finden) und bei Bildern, in denen man v.a. die Verzeichnung nicht gleich erkennt - Landschaften z.B..

hth
Schöne Grüße
Thanatux

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Beitragvon pterozaurus » 01.09.2009, 15:24

Hi,
das mit den Brillenlinsen ist zwar eine tolle idee und ich habe es auch getestet:
man nehme ein Brillenglas -6,0dpt (konkav) und stelle die Kamera Focusdistanz manuell einstellen (ich glaube 16) und Bilder gemacht. Es bringt: etwas Weitwinkel, deutliche Verzeichnungen, sehr wird schnell zum Rand hin unscharf und deutliche Farbsäume. Nach ein paar Bildern habe ich den Versuch erfolglos abgebrochen.
Die Linsen habe ich natürlich noch (ja es ist mein Beruf ) und werde heute abend mal ein paar Bilder machen.

Viele Grüße

Stephan

p.s. kennt jemand dieses Weitwinkel: http://www.pearl.de/a-PE5820-909.shtml ?
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Beitragvon Thanatux » 01.09.2009, 17:04

Hi,

das Teil von Pearl sieht in dem Bild fast genauso wie das von eBay - könnten die gleichen sein. Reviews über verschiedene 0.45x WW-Konverter (die ebenfalls alle verdächtig gleich aussehen) Urteilen aber vernichtend über deren Qualität. Bilder auf Flickr (entweder nach "0.45x" suchen oder nach der Gruppe "Cheap Lens Converters") zeigen das auch. Bemerkenswert ist auch, daß entweder der Bildwinkel zu groß oder die rückwärtige Linse so klein ist, daß man den Objektivrand kreisrund im Bild sieht. Will man das Beschneiden, hat man am Ende wieder den gleichen Bildwinkel wie ohne Konverter. ;-)

Ob das mit nur einer konkaven Linse zufriedenstellend klappen wird, wage ich zu bezweifeln. Ich bin kein Optikexperte, aber es muß doch einen Grund haben, daß alle WW-Konverter zwei Linsen (konkav vorne und konvex hinten) haben - wie ein umgedrehtes Fernrohr eben.

@pterozaurus:
Vielleicht hast Du ja zur konkaven -6 noch eine konvexe Linse? Keine Ahnung, welche Stärke erforderlich ist. Wäre mal interessant, ob das Bild besser wird (wenn man denn beide Linsen schön parallel und deren optische Achsen deckungsgleich bekommt). Dann wird's als Selbstbauteil nur leider bestimmt wieder teurer als die Billigkonverter.

Schöne Grüße
Thanatux

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Beitragvon pterozaurus » 01.09.2009, 22:15

Hi,
durch die extreme Naheinstellung habe ich die 2. Linse selber gebaut. Die genaue Einstellung ist bei meiner Ixus 55 nur mit CHDK möglich da ohne der Autofokus mit der Vorsatzlinse nicht klar kommt. Die gekauften WW und Teleobjektive sind für unendliche Entfernungen ausgelegt (deswegen 2 Linsen) und die Kamera kann den Focus weiterhin auf unendlich lassen.
Der größste Nachteil bei der Brillenglasversion ist allerdings das sie für Augen berechnet und optimiert sind. Die Optimierung der Krümmungsradien ist auf ein bewegliches Auge ausgelegt. Dadurch gibt es leider Abbildungsfehler die halt bei optischen Geräten sehr wohl eine Rolle spielen. Diese werden noch größer wenn ich zwei Brillengläser hinereinander halte.

Viele Grüße
Stephan
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Ein 0,7-er Konverter wäre auch schon interessant

Beitragvon Sinter » 03.09.2009, 09:58

Okay, dass die Brillengläser auf ein bewegliches Auge berechnet sind könnte wohl in der Tat ein Problem sein. Allerdings bräuchte ich auch keinen 0.5x-Konverter sondern wäre wohl schon mit einem 0.7-Konverter glücklich. Meine Ixus60 hat noch die üblichen 35mm Brennweite, womit man bereits bei Alltagsaufnahmen schnell an Grenzen stößt. Da wäre eine schnell aufsteckbarer kleiner Vorsatzkonverter 0.7x mit daraus resultierenden 24,5mm Brennweite schon SEHR interessant. Erst recht wenn man mal ein Foto auf 16:9-Format bringen mag.

Ich frage mich sowieso warum die Kameraherstellen auch heute noch sogar Cams mit noch "schlechteren" Brennweiten (oft 37 oder 38 mm) anbieten, bzw die Kunden sowas noch akzeptieren. Wenn ich heutzutage dagegen die schönen 24/25mm Brennweiten von so manchen anderen Kokurrenzmarken sehe, da bekomme ich dann große Augen, jedoch möchte ich mein geliebtes CHDK nun auch nicht mehr vermissen.

Viele Grüße,
Sinter
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Beitragvon Thanatux » 03.09.2009, 10:30

@Sinter:

Das mag daran liegen, daß Objektive mit 28mm etwas kniffliger sind, als solche mit "nur" 35mm. Da gibt es die Vignettierung zu beachten, man braucht größere Linsen, die Verzeichnung herauszubekommen wird schwieriger usw. Nichtsdestotrotz kommen ja immer mehr Kompaktkameras mit einem Zoom ab 28mm (einige sogar noch weniger) raus.

Ich habe einen anderen Vorschlag für Dich:
Mach' mehrere Aufnahmen, hochkant und mit einer Überlappung von ca. 20%-30%. Weißabgleich und Fokus dabei auf "manuell", Blende sollte sich auch nicht ändern (CHDK-Override setzen?). Danach die Aufnahmen mit einem Panoramaprogramm zusammensetzen (z.B. "Hugin" - Freeware). Im Endeffekt erhält man so den gleichen Bildausschnitt, wenn auch umständlicher. Dafür kostet das auch nichts. O.k., klappt natürlich nicht mit allen Motiven - Landschaften gehen so recht einfach, Nahaufnahmen dürften sehr schwierig werden und Actionshots unmöglich.

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Gehobenes Low-Budget

Beitragvon Sinter » 03.09.2009, 11:25

Hallo Thanatux,

ja, die besseren Weitwinkelobjektive sind sicherlich aufwendiger zu fertigen und einige Händler sagen auch, unser Hersteller ist da sehr anspruchsvoll und bringt solche Sachen erst dann auf den Markt, wenn die Ergebnisse zufriedenstellend sind. Mittlerweile gibt es glaube ich auch eine 24mm Ixus (die aber wieder meines Wissens nach andere Einschränkungen aufweist).

Mit Stich-Software zu arbeiten ist sicherlich eine Möglichkeit, aber einerseits ist das etwas aufwendig, und andererseits wie du schon sagst bei einigen Motiven nicht sinnvoll, z. B. auch nahe Wellen im Wasser.

Wer weiß, vielleicht sollte ich dann doch nicht eine Low-Budget-Lösung anstreben, sondern in den sauren Apfel beißen und mir einen soliden WW-Konverter zulegen, der dann halt auch seinen Preis hat. Andererseits sollte es doch für gelegentliche Aufnahmen auch irgendeine akzeptable Billiglösung für die Hosentasche geben wenn man keine Profi-Ansprüche an die Optikgüte stellt. Also irgendwas ZWISCHEN Profizubehör und Türspion.

Viele Grüße,
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Beitragvon Thanatux » 03.09.2009, 12:30

Hi Sinter,

wie heißt's so schön: "You get what you pay for." ;-)

Andererseits kann man ja auch Kompromisse treffen. Ich habe ebenfalls einen 0.7x Weitwinkelkonverter (WC-DC52, gebraucht von eBay) und mußte auch erst ausprobieren, wie er sich verhält. Mit der Zeit hat man den Dreh raus und kann damit ganz anständige Bilder machen.

Wenn Du die übertriebenen 0.45x (es gibt sogar 0.25x) sein läßt und stattdessen lieber 0.7x oder 0.6x nimmst, dürften sich die Randunschärfen durch abblenden gut kontrollieren lassen und der Objektivrand sollte unsichtbar bleiben. Wenn Du es dann noch schaffst, den Konverter so gut wie möglich in der Mitte zu plazieren, wird das für normale Abzüge bestimmt ausreichen.

Schöne Grüße
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Zusammenhang nachvollziehbar

Beitragvon Sinter » 03.09.2009, 12:52

Hallo Thanatux,

ganz richtig, bei der Optik ist der Zusammenhang zwischen Preis und Qualität schon meist gegeben. Deine vorgeschlagenen 0.7x oder 0.6x-Konverter liegen in etwa in der auch von mir angestrebten Leistung. Allerdings nehme ich an, mit dem Abblenden kann ich bei meiner Ixus keine Randunschärfen beeinflussen, da die Ixus keine echte Blende besitzt, sondern nur einen Neutraldichtefilter. Auch hier also genau wie du so schön sagst: "You get what you pay for." und da war dann halt keine echte Blende dabei. :-)

Eine Ixus mit Zusatzobjektiv wird sowieso seltsam aussehen. Mein Vater hat noch eine alte recht kleine Analog-Rollei zu der er in den USA ein Zusatzobjektiv-Set (WW und Tele) bekommen hat. Schon das sah dann zusammengebaut sehr imposant aus. Sooo eine kleine Kamera, und sooo ein großes Objektiv (etwa 70 oder 80 Millimeter im Durchmesser).

Viele Grüße,
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Beitragvon Asterix123 » 05.09.2009, 14:13

Hallo,
ích habe die Canon SX200IS und habe mir auch immer gedacht, warum gibt es dafür eigentlich keinen Adapter, wo ich irgendwelche Linsen anschrauben kann.

Nun habe ich mir einfach einen selbst gebaut

Bild

An dem Adapter habe ich ein Raynox 250 dran.
Man kann auch 52mm Gewinde Filter anschließen

Hier mal ein paar Aufnahmen mit der SX200IS + Selbstbauadapter + Raynox 250 (alle freihand)

Bild Bild Bild Bild
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