Zeitraffer mit Flickerschutz

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Zeitraffer mit Flickerschutz

Beitragvon c_joerg » 14.01.2015, 16:02

Hallo,

ich beschäftige mich nun ja schon fast ein Jahr mit Zeitraffern und habe in dieser Zeit schon mehr als 50000 Bilder geschossen. Ich habe mir auch schon viele Intervall - Script angesehen, besonders die, für Sonnen Auf - und Untergänge. Ich muss allerdings zugeben, dass ich nicht wirklich alle verstanden habe.

Ich empfinde das Flickern bei Zeitraffern als sehr störend. Mir ist es also sehr wichtig, dies, wenn möglich, schon bei der Aufnahme zu verhindern. Fehler, die bei der Aufnahme gemacht wurden, lassen sich später nur Aufwendig, wenn überhaupt beheben.

Bei Zeitraffern über mehrere Stunden, ist es natürlich schwierig, die Belichtungszeit konstant zu halten. Ich habe daher in einem Script versucht, über eine Regelung die Belichtungszeiten weitgehend konstant zu halten oder kontinuierlich nachzustellen. Ich meine so etwas in keinem Script gesehen zu haben. Oder täusche ich mich da?

Was mache ich also:

Ich nehme den ersten Tv Wert, den die Kamera gemessen (Mehrfeld) hat und setzte diesen konstant. Die darauffolgenden Messungen vergleiche ich mit diesem Wert. Liegen die Werte mal Ober oder Unterhalb dann ändert sich nichts. Erst wenn ich eine gewisse Zeit über oder unter eine Schelle liege, korrigiere ich die Belichtungszeit um eine 1/3 Blichtungsstufe (kleine geht nicht oder?). Ich habe auch noch zusätzlich eine zweite schneller Reglung implementiert, wenn die Abweichungen zu groß werden. Die hat aber bisher nicht angesprochen. Das ganze funktioniert, bedingt durch den Schleppfehler, auch bei einem Sonnenuntergang sehr gut.

Die Erkenntnis, das in einem schwarzen RAW - Bereich in der Nachbearbeitung sehr viel herauszuholen ist, aber im Bereich der Überbelichtung so gut wie kein Spielraum vorhanden ist, führte dazu, das ich das ganze mit einer gewissen Unterbelichtung laufen lasse.

Mit den Ergebnissen war ich bisher ganz zu frieden. Ich frage mich natürlich schon, wie sinnig das ganze ist, und ob es so etwas vielleicht schon gibt. Auch ob die Methode richtig ist oder ob man z.B. über das Histogramm gehen sollte.

Ich zeichne grundsätzlich die gemessenen und eingestellten Werte auf. Die folgenden Diagrammen zeigen die gemessenen (blau) und eingestellten (rot) Belichtungswerte eines Zeitraffers mit Sonnenuntergang. Die Tv96 Werte habe ich durch 96 dividiert und auf das Maximum normiert. Somit zeigt die y – Achse Belichtungsstufen an. Das zweite Diagramm ist ein Ausschnitt von Sonnenuntergang. Der Regelsprung bei 140 Minuten wäre wohl nicht nötig gewesen, ich hatte die Schwellen aber sehr niedrig eingestellt.


Grüße Jörg
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Re: Zeitraffer mit Flickerschutz

Beitragvon Werner_O » 14.01.2015, 22:22

Hallo Jörg,

bisher verstehe ich Deinen betriebenen Aufwand noch nicht so ganz.

Normalerweise ist bei Zeitraffern eine feste Blende (Av-Modus) verbunden mit einem fixen Fokus sinnvoll, damit alle Bilder identische Schärfentiefe haben. Wird dann für jedes Bild der Intervallserie ein separate Belichtungsmessung ausgeführt, ändern sich dann nur automatisch die Tv-Werte für "flickerfreie" Zeitraffer.
Bei Sonnenuntergängen muß man dabei die sich verlängernden Tv-Werte von vorneherein mit einplanen, da die Powershots im Av-Modus ja nur max. 1 sec lang belichten können. Die eingestellte Kombination aus Blenden- und ISO-Wert sollte also mit Bedacht gewählt werden.
Für die gewünschte und durchaus sinnvolle "sparsame" Belichtung (bzgl. möglicher Nachbearbeitung von RAWs/DNGs) bieten die meisten Powershots entsprechende Korrektur-Einstellungen bis zu -2 EV an.

Aus meiner Sicht sollte also ein Intervallskript ausreichen, welches den Av-Modus beherrscht, jedes Bild einzeln belichten kann, Einstellungen zu Belichtungskorrekturen und ISO-Wert an der Kamera berücksichtigt und möglichst auch noch feste Fokuseinstellungen zulässt.
Alles das kann bspw. mein Skript IntervWO.lua und vermutlich auch weitere hier im Forum angebotene Skripte (habe die aber selber bisher noch nicht ausprobiert).

Übersehe ich vielleicht irgendetwas?

Liebe Grüße
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Re: Zeitraffer mit Flickerschutz

Beitragvon c_joerg » 15.01.2015, 09:13

Hallo Werner_O

Normalerweise ist bei Zeitraffern eine feste Blende (Av-Modus) verbunden mit einem fixen Fokus sinnvoll, damit alle Bilder identische Schärfentiefe haben.


Fixer Fokus und feste Blende sind Pflicht bei Zeitraffern. Ich arbeite sogar immer mit offener Blende, um das Blendenflickern zu verhindern. Es ist zwar nicht groß bei der S110 aber dennoch störend.

www.youtube.com Video von : www.youtube.com



Wird dann für jedes Bild der Intervallserie ein separate Belichtungsmessung ausgeführt, ändern sich dann nur automatisch die Tv-Werte für "flickerfreie" Zeitraffer.


Aber genau durch unterschiedliche Tv Werte entsteht doch das Flickern. Siehe dir doch mal das Diagramm in den ersten 50 Minuten an. Trotz annähernd konstanter Belichtung würde die Kamera im Tv Modus immer zwischen zwei Werten springen. Um zu einem flickerfreien Zeitraffer zu kommen, müssten alle Bilder mit unterschiedlichen Tv Werten angeglichen werden. Das EBook ‚Zeitraffer_Aufnehmen_und_Bearbeiten-EBook_2014.pdf’ von Gunther Wegner kann ich da nur empfehlen.


Aus meiner Sicht sollte also ein Intervallskript ausreichen, welches den Av-Modus beherrscht,
jedes Bild einzeln belichten kann, Einstellungen zu Belichtungskorrekturen und ISO-Wert an der Kamera berücksichtigt und möglichst auch noch feste Fokuseinstellungen zulässt.


Aus meiner Sicht reicht es nicht, wenn man etwas höhere Ansprüche hat und flickerfreie Videos haben möchte.
Ich habe es ja mit deinem Intervallskript ausprobiert.


Grüße Jörg
Zuletzt geändert von msl am 15.01.2015, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: edit by mod:Youtube-Link korrigiert
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Re: Zeitraffer mit Flickerschutz

Beitragvon c_joerg » 23.02.2015, 12:42

Hallo,

ich wollte hier einmal aufzeigen, welche Einstellungen zu Flickern in Zeitraffern führen können. Hierfür habe ich einige Testreihen mit jeweils 150 Bildern bei gleichen Einstellungen und konstanter Beleuchtung erstellt. Ich habe bewusst feste Objekte ausgewählt, damit man sich ausschließlich auf das Flickern konzentrieren kann. Im ersten Schritt habe ich daraus Videos erstellt und sie visuell verglichen. Im zweiten Schritt habe ich die Helligkeit aus jedem Bild ermittelt und den Verlauf dargestellt. Der Verlauf dieser Kurven spiegelt den visuellen Eindruck der Videos wieder.

Die blaue Kurve zeigt die Helligkeit bei offener Blende 2.8 und fester Belichtungszeit. Erstellung der Bilder in RAW. Weiterverarbeitung (Ausschneiden in 16:9, Umrechnung in 1080p) in TIF. Würde man den ganzen Prozess in JPG durchführen, dann käme ein geringfügiges Rauschen hinzu. Im Video ist das durch ein leichtes kriseln zu sehen.

Die grüne Kurve zeigt die Helligkeit bei geschlossener Blende 8.0 und fester Belichtungszeit. Der komplette Prozess wurde in JPG durchgeführt. Hier sieht man deutlich das Flickern, welches durch die Blende entsteht. Im Video wirkt das ganze schon sehr störend. Verhindern kann man dieses (zumindest bei der S110 ist das so), in dem man z.B. ein set_aelock(1) setzt. Die Blende bleibt dann beharrlich auf 8.0 und wird nicht für die Messung geöffnet.

Die rote Kurve wurde wieder mit offener Blende 2.8 aber mit automatischer Belichtungszeit durchgeführt. Hier zeigt sich deutlich, welche Auswirkung das hat. Der Effekt ist noch deutlich stärker, als der mit der Blende. Die Belichtungszeit der meisten Bilder ist 1/50s. 5 Bilder haben 1/40s. Ich habe die Beleuchtung vorher bewusst so eingestellt, dass die Kamera so an der Grenze zwischen diesen beiden Belichtungszeiten lag.

Die automatische Belichtung ist daher bei Zeitraffern die schlechteste Wahl. Auch hier ist ein set_aelock oder eine manuelle Einstellung besser. Aber wenn die Dynamik z.B. bei Sonnenuntergängen nicht ausreicht? Dann muss man eben mit geeigneten Mittel die Belichtungszeit nachregeln, ohne dass es zu einzelnen Ausreißern kommt. Auch bei den großen Brüdern geht man diesen Weg. Mit dem Programm ‚ DslrDashboard ‘ kann man DSLR Kameras über WLAN oder USB steuern. CHDK wäre ideal für so eine Realisierung.


Grüße Jörg
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Re: Zeitraffer mit Flickerschutz

Beitragvon msl » 23.02.2015, 13:43

Hallo,
c_joerg hat geschrieben: Dann muss man eben mit geeigneten Mittel die Belichtungszeit nachregeln, ohne dass es zu einzelnen Ausreißern kommt. Auch bei den großen Brüdern geht man diesen Weg. Mit dem Programm ‚ DslrDashboard ‘ kann man DSLR Kameras über WLAN oder USB steuern. CHDK wäre ideal für so eine Realisierung.
Was möchtest du denn per USB steuern? Theoretisch kann man alles, was per Skript möglich ist, auch via USB + CHDK-PTP machen, wenn man die notwendige Klient-Software verwendet.

Ich teste z.B. Skripts ausschließlich direkt aus Notepad++ heraus unter Zuhilfenahme von chdkptp.

chdkptp => viewtopic.php?f=7&t=2699
Skripte mit Notepad++ testen => viewtopic.php?f=7&t=2973

Um dem Flicker-Problem entgegenzuwirken, gibt es ein neue CHDK-Methode für Timelapse-Aufnahmen. Kurz zusammengefasst funktioniert die Methode wie folgt:

- Aktivierte Serienbildaufnahme.
- Auslöser per Skript für "Dauerfeuer" halten.
- Gezielt gewünschte Pause zwischen den einzelnen Bildern einbauen.
- RAW-Puffer in Sachen Belichtung auswerten, um gegebenenfalls die Belichtung nach Wunsch zu korrigieren.

Erste mit dieser Methode erstellte Zeitrafferaufnahmen sind beeindruckend, z.B.: http://chdk.setepontos.com/index.php?to ... #msg120726

Die verwendeten Lua-Skripte sind sehr komplex und haben nicht mehr viel mit einfachen Intervallometern zu tun: http://chdk.setepontos.com/index.php?to ... #msg120509

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Re: Zeitraffer mit Flickerschutz

Beitragvon c_joerg » 23.02.2015, 17:27

Hallo msl,

Was möchtest du denn per USB steuern?


Nein auf keinen Fall. Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Der Vorteil von CHDK ist ja gerade, das ich kein zusätzliches Gerät brauche. Es ging mir nur um die Umsetzung der Methoden, die in ‚DslrDashboard‘ angewendet werden.

Skripte mit Notepad++ testen


Die Simulation am PC mit hostlua mache ich bereits ausgiebig…

Um dem Flicker-Problem entgegenzuwirken, gibt es ein neue CHDK-Methode für Timelapse-Aufnahmen.


Das klingt wirklich vielversprechend. Genau das wonach ich gesucht habe. Da werde ich mich jetzt mal genauer mit auseinandersetzen. Das mit der Bildauswertung und anschließender Korrektur wird auch bei ‚DslrDashboard‘ so gemacht. Das Problem ist dort nur eben, das die Bilder per USB übertragen werden und dann die Intervallzeiten sehr hoch sind.


Erste mit dieser Methode erstellte Zeitrafferaufnahmen sind beeindruckend


Stimmt ist wirklich super…

Vielen Dank. Du hast mir wirklich sehr weiter geholfen.

Grüße Jörg
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Re: Zeitraffer mit Flickerschutz

Beitragvon c_joerg » 12.05.2015, 15:52

Hallo,

nach nunmehr einem Jahr Erfahrung bei der Erstellung von Zeitraffern halten ich die Aussage

‚Fehler die bei der Aufnahme gemacht werden, lassen sich später nur sehr aufwendig, wenn überhaupt korrigieren‘

immer noch für richtig. Dies gilt insbesondere bei Sonnen Auf und Untergängen, also Aufnahmen, bei der es schnell zur Überbelichtung kommen kann.

Wer also Wert auf flicker freie Zeitraffer legt, dem kann ich nur den oben aufgeführten Link von msl empfehlen. Das Skript rawopint.lua von reyalp arbeite fast perfekt. Bei der G1X gibt es noch einige Probleme bei höheren ISO Werten, aber da wird es sicherlich noch eine Lösung geben.

Was mir am Anfang noch gar nicht so bewusst war, ist das man Tv und ISO Werte in 1/96 EV schritten verändern kann. Ich hatte immer gedacht, die Kamera rundet das dann auf ihre festen Stufen wie IS0100 und ISO200. In den EXIF Daten sieht man zwar nur die gerundeten Werte, aber die Kamera arbeite wirklich mit den 1/96 Schritten. Damit lässt sich dann die Belichtung absolute smooth angleichen.

Das folgende Beispiel zeige noch ein Zeitraffer, dass im TV – Modus der Kamera erstellt wurde. Nur der Tatsache, dass ich eine Belichtungsreihe mit +- 2EV durchgeführt habe ist es zu verdanken, das überhaupt noch was brauchbares herausgekommen ist. Das Zeitraffer wurde aus den -2EV Bildern erstellt. Ich habe dann etliche Versuche mit Nachbearbeitung und unterschiedlichen Deflicker Filtern durchgeführt. Der VirtualDub Deflicker CS 1.3 schien mir am besten. Das leichte Pumpen in den Wolken ließ sich aber nicht vollständig entfernen.


www.youtube.com Video von : www.youtube.com



An diesem Video sieht man sehr schön den Vergleich mit und ohne Deflicker Filter. Links ohne, rechts mit VirtualDub Deflicker CS 1.3.

www.youtube.com Video von : www.youtube.com



Hier ist nochmal ein Vergleich zwischen zwei unterschiedlichen Deflicker Filtern und der HDR Version aus -2EV und 0EV. Der HDR Version fehlt es durch den zeitlichen Versatz der einzelnen Bilder an Schärfe. Zwischen den beiden Deflicker Filtern sieht man nicht wirklich einen Unterschied.

www.youtube.com Video von : www.youtube.com


Oben Links mit VirtualDub Deflicker CS Filter 1.3
Oben Rechts mit MSU Deflicker filter
Unten Links ohne Filter
Unten Rechts HDR Version und Deflicker CS Filter 1.3

Link

Grüße Jörg
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